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Beschreibung
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Material: 11 Express, evtl. Keile (jedoch nicht unbedingt notwendig)
Erstbegeher: G. Schernthaner und R. Bier 1933, 2024 saniert durch Hans Wallinger, Norbert Höll und Gerald Oberauer
Die Zahringkogel Westwand ist eine der längeren Touren im Gosaukamm. Die Tour lässt sich gut mit einem Aufenthalt auf der Theodor Körner Hütte oder der Stuhlalm verbinden.
Seit der Sanierung ist die Absicherung gut und die Tour lässt sich recht entspannt klettern, in den leichteren Seillängen sind die Abstände teils etwas weiter.
Die Bewertung ist, eher auf der humanen Seite und die Kletterei, abgesehen von den ersten Seillängen, immer in gutem, festem Fels.
Vom Charakter kommen zahlreiche Spielarten des Kletterns vor: Im unteren Bereich vor allemVerschneidungs- und Kaminkletterei, im oberen Teil hauptsächlich Plattenklettern.
Dadurch, dass der Route ein Pfeiler vorgelagert ist, kommt die Sonne kaum in die unteren Bereiche. Deshalb ist die Tour hier nach Regenfällen länger nass.
In Summe eine schöne, lohnende Route.
Zustieg und Abstieg
Zustieg
Dauer: ca. 90 min
Von Annaberg im Lammertal, Parkplatz Pommerlehen, dem Wanderweg zur Theodor Körner Hütte folgen. Bei der Stuhlalm angekommen, dem Wanderweg Richtung Angerstein, bei der ersten Abzweigung nach etwa 200hm. Richtung Mandlkogel folgen. Auf einer Höhe von 1850m kann ein Rucksackdepot eingerichter werden. Hier wird der Wanderweg nach rechts verlassenin Richtung eines Latschenrückens. Bei diesem wenige Meter eine Schotterrinne absteigen, bevor man nach links über leicht brüchiges Gelände (2-3, 1BH) aufsteigen. Dies ist schon die erste Seillänge (welche auch gut seilfrei bewältigt werden kann). Die 6- Seillänge startet aus einem Geröllkessel nach rechts in die Wand.
Abstieg
Vom letzten Stand gerade hoch durch eine Latschengasse. Am höchsten Punkt befindet sich das Gipfelbuch. Von diesem wieder 10-15m am Rücken zurück und wenige Meter nach Nordwesten absteigen. Hier zuerst einmal 30m abseilen, dann zweimal 25m nach Norden abseilen, biss man in einer Schotterrinne ankommt. Dieser nach unten folgen, bis man wieder am Wanderweg ankommt.
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