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Beschreibung
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Material: 10 Express (einige verlängerbar!), Friends bis #3, Keile
Erstbegeher: Albert Precht, free solo und nackt.
Sanierung 08.2026 durch Timo Moser und Christopher Ludwig, sämtliche Sigibolts wurden entfernt und durch Norm-Klebebohrhaken ersetzt (abgesehen von SL 1 und 2)
Gewaltige Klettertour durch die Südwand des Großen Bratschenkopfs, welche, nicht nur hinsichtlich der Länge, sondern auch hinsichtlich Schwierigkeit und Absicherung hohe Anforderungen an die Wiederholer stellt. Die bedenklichen Sigibolts sind seit 08.2026 Geschichte. Diese wurden durch normgerechte Klebehaken getauscht, weiters wurden eine Handvoll Bohrhaken zusätzlich gesetzt, trotzdem sind die Abstände der Haken oft noch sehr weit und stellen einen gewissen Anspruch an die Moral des Vorsteiges.
Der 7er Quergang im unteren Bereich ist recht gut mit Bohrhaken gesichert, die schweren Längen im oberen Bereich sind mit weiteren Abständen abgesichert. Aufgrund der bereits fortgeschrittenen Kletterlänge können die oberen Pfeilerlängen als Schlüsselstelle der Tour angesehen werden. In Summe bietet die Klettertour Verschneidungen, Wandkletterrei sowie im Mittelteil einige sehr schöne Wasserrillen.
Zustieg und Abstieg
Zustieg
Dauer: ca. 90 min
Vom Parkplatz der Kopphütte in Mühlbach am Hochkönig zuerst der Forststraße folgen. Bei der Widdersbergeralm über die Wiese hoch auf den „First“. Hier zweigt nach rechts ein Steig ab, welcher in Richtung Gamskarl bzw Karllahn führt. Das Kar zuerst in Aufstiegsrichtung links aufsteigen, später nach rechts etwas mühsam über Schotter und Platten in Richtung markanter Platten (Schneefelder möglich!). Dann weiter über die Platten (2-3) bis zum ersten Stand, welcher sich in etwa 40m unterhalb der Falllinie der Verschneidung der 2. Seillänge befindet.
Abstieg
Abstieg: Vom Ausstieg der Route zum Großen Bratschenkopfs aufsteigen und den Steigspuren zum Normalweg des Matrashauses folgen. Diesem bergab zum Arthurhaus folgen (zweites Auto hier von Vorteil!). Alternativ gibt es die Variante über die Schrammbachscharte (Teilweise seilversichert, brüchig, schrofig, II, nicht unbedingt empfehlenswert).
Karte
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