Zustieg:
Normalweg vom Hinteren Tierfeld (Linthal)
| Aktivitaet | Skitour |
|---|---|
| Berg | Tödi |
| Gebirge | Glarner Alpen |
| Schwierigkeit | D |
| Dauer | 6 h |
| Aufstieg | 1600 Hm plus |
| Abstieg | 1600 Hm minus |
| Hoechster Punkt | 3614 m |
| Starthoehe | 2109 m |
| Zustieg | 240 min |
| GPS | 46.821143, 8.949979 |
Abstieg:
Wie Aufstieg
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Material: Komplettte Skihochtourenausrüstung
Infostand: 05/2026
Von der Fridolinshütte (2109 m) folgt man zunächst ungefähr dem Grünhornhüttenweg südwärts, bis man über die Seitenmoräne mit möglichst geringem Höhenverlust auf den Bifertengletscher queren kann. Über den Gletscher steigt man zum ersten Gletscherabbruch auf (ca. 2300 m), der heute meist links (östlich) durch eine steile Rinne überwunden wird.
Anschließend weiter südwärts zum zweiten Gletscherabbruch auf etwa 2550 m. Mit Skiern steigt man hier möglichst hoch in den Abbruch und erreicht in der Regel eine Höhe von etwa 2620 m. Je nach Schneeverhältnissen erfolgt der Weiteranstieg entweder noch mit Skiern oder kurz zu Fuß mit Steigeisen bis auf rund 2680 m, wo die Skier wieder angelegt werden können. In diesem Bereich ist wegen mehrerer großer Querspalten, die nahezu die gesamte Gletscherbreite einnehmen, besondere Vorsicht erforderlich.
Nun steigt man durch eine breite, flachere Mulde westwärts an. Auf etwa 3000 m wird die Route flacher, bevor es weiter westwärts bis ungefähr 3100 m hinaufgeht. Von dort wird der Gletscher wieder steiler; man steigt über den Firn an und überquert eine ausgeprägte Spaltenzone, um einen kleinen Gletscherboden auf rund 3300–3320 m zu erreichen.
Weiter nordwärts gelangt man zum ersten Bergschrund bei etwa 3480 m, wobei zahlreiche parallel verlaufende Spalten Aufmerksamkeit erfordern. Es folgt die sogenannte „Klagemauer“, in der das Gelände nochmals deutlich anzieht. Der erste Bergschrund wird nordwärts mit Spitzkehren über geeignete Schneebrücken überwunden, kurz darauf folgt ein zweiter Bergschrund auf etwa 3520 m.
Auf rund 3570 m dreht man nach Südwesten ab und erreicht den Gipfel des Tödi (3614 m) unschwierig zu Fuß.



